Helfen statt Blockieren

Magazin, Kapitel

Blockaden der Weltwirtschaft

· Redaktion Helfen statt Blockieren

Blockaden sind nicht nur Maßnahmen gegen einzelne Länder. Sie verlaufen zwischen Wirtschaftsräumen, zwischen den USA und China, zwischen der EU und Russland, quer durch den Golf, und sie richten Schäden an, die weit über ihre Ziele hinausreichen. Dieses Kapitel ordnet die wichtigsten Blockaden der Weltwirtschaft im Herbst 2026, mit Zahlen und Belegen, ohne Partei für eine Regierung zu ergreifen.

615Sanktionsfälle in Kraft 2023; 1950 waren es 18GSDB R4
4.351neue schädliche Maßnahmen im Welthandel 2025Global Trade Alert
22,0 %der G20-Einfuhren betroffen von Handelsschranken (Oktober 2025)WTO
20 %des Ölangebots der Welt lief vor 2026 durch die Straße von HormusBrookings

Von Ländern zu Wirtschaftsräumen

Die Forschung zählt Sanktionen seit 1914. Die erste Fallsammlung beginnt mit der britischen Blockade gegen Deutschland im Ersten Weltkrieg; bis 2000 verzeichnet sie 174 Fälle (Hufbauer u. a.). Schon damals ging es oft um Blöcke: Die USA und die Kontrollgruppe CoCom beschränkten von 1948 bis 1994 Lieferungen strategischer Güter an die Sowjetunion und den Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe; die Arabische Liga boykottierte Israel ab 1946 und verhängte 1973 bis 1974 ein Ölembargo gegen die USA und die Niederlande (ebenda).

Die Global Sanctions Data Base zählt für 1950 18 Sanktionsfälle in Kraft, für 1990 136, für 2019 271 und für 2023 615; 2023 kamen 121 neue Fälle hinzu, so viele wie in keinem Jahr zuvor (GSDB R4). Die USA stellen 2023 46,5 % aller aktiven Fälle. Ihr Bestand wächst seit 2018 um rund 37 Fälle im Jahr, der Bestand der EU seit 2019 schneller als zuvor, während die Vereinten Nationen seit 2015 weniger Fälle führen. Die Gruppe der übrigen Sender, darunter Russland mit Gegensanktionen und das Vereinigte Königreich nach dem Brexit, wächst ebenso steil wie die der USA. Die Zahl sagt nichts über die Härte: Ein Einreiseverbot zählt wie ein Embargo. Der Anteil der Finanz- und Reisesanktionen stieg von 1990 bis 2023 deutlich, der Anteil reiner Handelssanktionen sank (Zeitreihe mit allen Zahlen).

Zölle 2025 und 2026

2025 erhoben die USA Zölle auf fast alle Handelspartner und stützten sie auf das Notstandsgesetz IEEPA. Am 20.2.2026 entschied der Supreme Court, dass dieses Gesetz keine Zölle erlaubt (Urteil, Holland & Knight). Die Regierung stellte die Erhebung am 24.2.2026 ein; nach Angaben der Zollbehörde waren rund 166 Mrd. US-Dollar von über 330.000 Importeuren eingenommen worden, bis Juli 2026 wurden 81 Mrd. US-Dollar erstattet. Als Ersatz galt ab 24.2.2026 ein befristeter Zoll nach Section 122, seit 24.7.2026 gelten Zölle nach Section 301 auf Waren aus 60 Volkswirtschaften: 10 Prozent etwa für das Vereinigte Königreich, Indien, Mexiko und Kanada (Waren nach dem Abkommen USMCA ausgenommen), für EU und Taiwan 10 Prozent abzüglich des Meistbegünstigungszolls, 12,5 Prozent etwa für China, Brasilien, Vietnam und Russland (Global Trade Alert). Zölle auf Stahl und Aluminium nach Section 232 wurden am 4.6.2025 auf 50 Prozent erhöht (Proklamation).

Das Yale Budget Lab beziffert den durchschnittlichen US-Zollsatz im Juli 2026 auf 11,1 Prozent und die Kosten auf etwa 0,7 Prozent höhere Preise oder rund 1.100 US-Dollar je Haushalt und Jahr (Yale). Deutsche Ausfuhren in die USA lagen von Januar bis August 2026 um 6,5 Prozent unter 2024, bei Kraftwagen um 26,8 Prozent (Eurostat, eigene Auswertung). Zwischen den USA und China gilt seit 10.11.2025 eine Waffenruhe: niedrigere Zölle auf beiden Seiten, ausgesetzte chinesische Rohstoffkontrollen; sie wurde bis 10.1.2027 verlängert, die strittigen Fragen sind vertagt (China Briefing, Rinnovabili). Auch die EU setzt Zölle ein: Seit 30.10.2024 gelten Ausgleichszölle von 7,8 bis 35,3 Prozent auf Elektroautos aus China (Kommission).

Exportkontrollen: Chips gegen Rohstoffe

Seit Oktober 2022 beschränken die USA die Ausfuhr von Hochleistungschips und Anlagen zur Chipfertigung nach China und haben die Regeln 2023 und 2024 verschärft (Federal Register 2022, 2024). Die Kosten zeigen sich bei einzelnen Firmen: NVIDIA verbuchte nach einer neuen Genehmigungspflicht vom 9.4.2025 eine Belastung von 4,5 Mrd. US-Dollar und erwartete im Folgequartal rund 8,0 Mrd. US-Dollar weniger Umsatz (NVIDIA).

China antwortet mit Kontrollen bei Rohstoffen: Ausfuhrverbot für Gallium, Germanium und Antimon in die USA (Dezember 2024), Genehmigungspflicht für sieben Seltene Erden (April 2025), Ausweitung mit Wirkung außerhalb Chinas (Oktober 2025). Die Ausweitung wurde zunächst bis 10.11.2026 ausgesetzt und mit der Waffenruhe bis 10.1.2027 verlängert; die Kontrollen vom April 2025 gelten weiter (GvW). In Deutschland meldeten im November 2025 11,2 Prozent der Industriefirmen Materialmangel, in der Autoindustrie 27,6 Prozent; das ifo hielt Chinas Kontrollen für die naheliegende Ursache (ifo über dpa-AFX).

Geld: SWIFT und die Alternativen

Der Ausschluss aus dem Zahlungsverkehr ist das schärfste Werkzeug gegen einen Wirtschaftsraum. 2012 trennte SWIFT sanktionierte iranische Banken (SWIFT), 2022 schloss die EU sieben russische Banken aus (Rat der EU); seit dem 20. Paket vom 23.4.2026 dürfen EU-Firmen mit 70 russischen Banken keine Geschäfte machen (Kommission). Die Gegenseite baut eigene Wege: Chinas System CIPS wickelte 2024 Zahlungen über 175,49 Billionen Yuan ab, 42,6 Prozent mehr als 2023, ist für Nachrichten aber großteils weiter auf SWIFT angewiesen (Übersicht).

Russland: das umfassendste Sanktionsregime gegen eine große Volkswirtschaft

So beschreiben die Autoren der Global Sanctions Data Base die Maßnahmen nach dem Angriff auf die Ukraine (GSDB R4). Ihr Befund ist nüchtern: Der Handel Russlands mit den sanktionierenden Staaten fiel nach 2022 im Mittel um rund 24 Prozent gegenüber dem Handel mit anderen Staaten, deutlich weniger als bei vollständigen Embargos, weil der Handel mit China, Indien und der Türkei leichter wurde. Die EU hat bis Juli 2026 21 Pakete beschlossen; am 12.10.2026 folgte das Listungspaket, das 22. Paket ist angekündigt (Stand November 2026, Blockaden weltweit). Die deutsche Ausfuhr nach Russland fiel von 26,8 Mrd. Euro (2021) auf 6,9 Mrd. Euro (2025), die Ausfuhr nach Kirgisistan stieg 2023 auf das 14-Fache von 2021 (Eurostat, eigene Auswertung). Schon die Sanktionen und Gegensanktionen von 2014 kosteten beide Seiten: Russland 2014 bis 2015 rund 53 Mrd. US-Dollar an Ausfuhren, die sanktionierenden Länder rund 42 Mrd. US-Dollar, überwiegend bei Waren, die gar nicht verboten waren (Crozet und Hinz).

Golf: Hormus 2026 und die Blockade von Katar

Nach den Angriffen der USA und Israels auf Iran ab 28.2.2026 griff Iran Schiffe an; Versicherungen fielen weg, und im Juni 2026 war die Straße von Hormus nach Brookings praktisch geschlossen. Vor dem Krieg liefen dort rund 15 Mio. Barrel Rohöl und 5 Mio. Barrel Ölprodukte am Tag. Seit 13.4.2026 blockieren die USA die iranische Ölausfuhr auf See. Die Internationale Energieagentur nennt einen Förderausfall von mehr als 14 Mio. Barrel am Tag die größte Lieferstörung in der Geschichte des Ölmarkts (Brookings). Ökonomen der Federal Reserve Bank of Dallas rechneten im März für das zweite Quartal mit einem um 2,9 Prozentpunkte (annualisiert) niedrigeren Weltwachstum und je nach Dauer mit 0,2 bis 1,3 Prozentpunkten weniger bis Ende 2026 (Dallas Fed). Der IWF erwartet für 2026 ein Weltwachstum von 3,1 Prozent (IWF).

Der Golf kennt auch Blockaden innerhalb der Region: Von 5.6.2017 bis 5.1.2021 sperrten Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Ägypten Luftraum, Landgrenze und Häfen für Katar (Überblick).

Mercosur, ASEAN, Afrika: Schranken und neue Abkommen

Die Gegenbewegung zu den Blockaden sind neue Abkommen. Das Handelsabkommen der EU mit Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay wurde am 17.1.2026 unterzeichnet und wird seit 1.5.2026 vorläufig angewandt, während der Gerichtshof der EU auf Antrag des Europäischen Parlaments prüft (White & Case, Euronews). ASEAN und China unterzeichneten am 28.10.2025 eine erweiterte Fassung ihres Freihandelsabkommens (The Star). Zugleich treffen die neuen US-Zölle Brasilien und Vietnam mit 12,5 Prozent (Global Trade Alert).

In Afrika lief die US-Zollfreiheit nach AGOA Ende September 2025 aus und wurde erst rückwirkend erneuert, im September 2026 dann bis Ende 2028 verlängert (CalChamber). Innerhalb Afrikas sperrte die Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS nach dem Putsch in Niger 2023 Grenzen, Handel und Zahlungen; sie hob die Maßnahmen am 24.2.2024 auf (ICIR).

Kuba: einer der ältesten Fälle

Das US-Embargo gegen Kuba läuft seit 1960 und gehört zu den ältesten noch bestehenden Fällen in der Sammlung von Hufbauer und Mitautoren (Hufbauer u. a.). Es erschwert Handel, Zahlungen und Rücküberweisungen. Zugleich trägt die kubanische Führung Verantwortung für das Versagen der eigenen Wirtschaftspolitik und für Repression: Prisoners Defenders zählte Ende September 2026 1.351 politische Gefangene (Prisoners Defenders). Mehr dazu im Beitrag zu Kuba 2026.

Was die Schäden kosten

Für die Weltwirtschaft insgesamt gibt es nur Spannweiten. Der IWF schätzte 2023, dass ein Zerfall in Blöcke langfristig zwischen 0,2 und 7 Prozent der Weltwirtschaftsleistung kosten kann, mit technischer Entkopplung in einzelnen Ländern 8 bis 12 Prozent (IWF); die WTO-Generaldirektorin nannte für eine Teilung in zwei Blöcke mindestens 5 Prozent (WTO). Global Trade Alert zählte 2025 4.351 neue schädliche Handelsmaßnahmen und 1.547 liberalisierende; seit 2020 kommen auf eine Öffnung im Schnitt 4,2 neue Schranken (Global Trade Alert). Die einzelnen Belege mit Spannweiten stehen auf der Seite Wirtschaftsraum gegen Wirtschaftsraum.

Was offen bleibt

Die Global Sanctions Data Base zählt in Release 5 1.794 Fälle von 1950 bis Ende 2025; ihre Daten gibt sie nur auf Antrag heraus. Jahreswerte zu aktiven Fällen (etwa 615 im Jahr 2023) stammen aus den veröffentlichten Grafiken von Release 4 und reichen bis 2023. Die Weitergabe der Daten ist untersagt. Für viele Blockaden zwischen Wirtschaftsräumen gibt es keine belegte Schadensschätzung. Und Ursache und Wirkung lassen sich selten trennen: Krieg, Energiepreise, Zinsen und Strukturwandel wirken gleichzeitig. Wer eine einzelne Zahl für „die Kosten der Blockaden“ nennt, sollte seine Annahmen offenlegen.

Quellen

  1. Yalcin, Felbermayr, Kariem, Kirilakha, Kwon, Syropoulos, Yotov: The Global Sanctions Data Base, Release 4. CGPA Working Paper 2025-02, Drexel University, 22.1.2025 (nicht begutachtet). https://www.lebow.drexel.edu/sites/default/files/2025-01/wp2025002-global-sanctions-db-v2.pdf
  2. Syropoulos, Felbermayr, Kirilakha, Yalcin, Yotov: The Global Sanctions Data Base, Release 3. WIFO Working Paper 651, 2022; begutachtet in Review of International Economics 32(1), 2024, S. 12 bis 48. https://www.wifo.ac.at/wp-content/uploads/upload-3619/wp_2022_651_.pdf
  3. Hufbauer, Schott, Elliott, Oegg: Economic Sanctions Reconsidered, 3. Auflage, Peterson Institute 2007, Kapitel 1 (Leseprobe des Verlags), Tabellen 1.1 und 1A.1. https://www.piie.com/publications/chapters_preview/4075/01iie4075.pdf
  4. Morgan, Bapat, Kobayashi: Threat and Imposition of Economic Sanctions 1945 to 2005, Updating the TIES Dataset. Conflict Management and Peace Science 31(5), 2014, S. 541 bis 558; Daten TIES 4.0. https://sanctions.web.unc.edu/
  5. Zhang, Shanks: Measuring Chinese Economic Sanctions 1949 to 2020, Introducing the China TIES Dataset. Conflict Management and Peace Science 42(3), 2025, S. 328 bis 352. https://ideas.repec.org/a/sae/compsc/v42y2025i3p328-352.html
  6. Global Trade Alert: Themenseiten („Threads“) und deren Exportdateien, Stand 2.11.2026; Lizenz CC BY-NC 4.0. https://globaltradealert.org/threads/harmful-trade-interventions
  7. Global Trade Alert: Forced-Labour Section 301 Tariffs on 60 Economies Take Effect on 24 July, 24.7.2026. https://globaltradealert.org/blog/forced-labour-section-301-final-action
  8. WTO: 32nd Report on G20 Trade Measures (Mitte Oktober 2024 bis Mitte Oktober 2025), 13.11.2025. https://www.wto.org/english/news_e/news_docs/32nd_WTO_Report_on_G20_Trade_Measures.pdf
  9. WTO: Trade monitoring, Bericht über alle Mitglieder, 2.12.2025. https://www.wto.org/english/news_e/news25_e/trdev_02dec25_225_e.htm
  10. Supreme Court der USA, Learning Resources, Inc. v. Trump, Urteil vom 20.2.2026; Überblick mit Folgen (Section 122, Section 301, Erstattungen) bei Wikipedia, Stand Juli 2026. https://en.wikipedia.org/wiki/Learning_Resources,_Inc._v._Trump
  11. Holland & Knight: Supreme Court Strikes Down IEEPA Tariffs, Februar 2026. https://www.hklaw.com/en/insights/publications/2026/02/supreme-court-strikes-down-ieepa-tariffs
  12. Yale Budget Lab: The State of U.S. Tariffs, 24.7.2026. https://budgetlab.yale.edu/sites/default/files/page_to_pdf/1568/publication_1568.pdf
  13. Proklamation des US-Präsidenten vom 3.6.2025 zur Erhöhung der Zölle auf Stahl und Aluminium (Section 232) auf 50 Prozent. https://www.govinfo.gov/content/pkg/DCPD-202500655/html/DCPD-202500655.htm
  14. China Briefing (Dezan Shira): Trump-Xi Meeting, US and China Agree to Tariff, Rare Earth Concessions, November 2025. https://www.china-briefing.com/news/trump-xi-meeting-outcomes-and-implications/
  15. Rinnovabili: Chinese rare earth exports, Trump-Xi truce extended to Jan 2027, 25.9.2026. https://www.rinnovabili.net/policy-and-affairs/environmental-policies/chinese-rare-earth-exports-trump-xi-truce/
  16. Europäische Kommission, Access2Markets: Ausgleichszölle auf batterieelektrische Fahrzeuge aus China, 30.10.2024. https://trade.ec.europa.eu/access-to-markets/en/news/eu-commission-imposes-countervailing-duties-imports-battery-electric-vehicles-bevs-china
  17. Federal Register, 13.10.2022, BIS: Implementation of Additional Export Controls, Certain Advanced Computing and Semiconductor Manufacturing Items. https://www.govinfo.gov/content/pkg/FR-2022-10-13/html/2022-21658.htm
  18. Federal Register, 5.12.2024, BIS: weitere Kontrollen für Halbleiterfertigung und Speicherchips. https://www.govinfo.gov/content/pkg/FR-2024-12-05/html/2024-28270.htm
  19. NVIDIA, Ergebnis erstes Quartal Geschäftsjahr 2026, Form 8-K, 28.5.2025. https://www.sec.gov/Archives/edgar/data/1045810/000104581025000115/q1fy26pr.htm
  20. GvW Graf von Westphalen: China Export Control Update, November 2025 (Bekanntmachungen 46/2024, 18/2025, 61/2025, 70/2025, 72/2025). https://www.gvw.com/en/news/blog/detail/china-export-control-update
  21. dpa-AFX über onvista: Materialmangel in der Industrie, China wahrscheinliche Ursache, 1.12.2025 (ifo-Umfrage). https://www.onvista.de/news/2025/12-01-roundup-materialmangel-in-industrie-china-wahrscheinliche-ursache-0-10-26455522
  22. SWIFT: SWIFT instructed to disconnect sanctioned Iranian banks following EU Council decision, März 2012. https://www.swift.com/insights/press-releases/swift-instructed-to-disconnect-sanctioned-iranian-banks-following-eu-council-decision
  23. Rat der EU: Ausschluss bestimmter russischer Banken aus SWIFT, Pressemitteilung 2.3.2022. https://www.consilium.europa.eu/en/press/press-releases/2022/03/02/russia-s-military-aggression-against-ukraine-eu-bans-certain-russian-banks-from-swift-system-and-introduces-further-restrictions/
  24. Europäische Kommission, GD FISMA: EU adopts 20th package of sanctions against Russia, 23.4.2026. https://finance.ec.europa.eu/news/eu-adopts-20th-package-sanctions-against-russia-2026-04-23_en
  25. Cross-Border Interbank Payment System, Übersicht mit Zahlen aus den Zahlungsverkehrsberichten der chinesischen Zentralbank 2023 und 2024 (Wikipedia). https://en.wikipedia.org/wiki/Cross-Border_Interbank_Payment_System
  26. Crozet, Hinz: Friendly fire, the trade impact of the Russia sanctions and counter-sanctions. Economic Policy 35(101), 2020, S. 97 bis 146. https://econpapers.repec.org/RePEc:oup:ecpoli:v:35:y:2020:i:101:p:97-146.
  27. Eurostat Comext, eigene Auswertung von Helfen statt Blockieren (Tiefenrecherche Wirtschaftsfolgen und Kurzstudie US-Exporte, beide 3.11.2026). https://ec.europa.eu/eurostat/comext/newxtweb/
  28. Gross, Beane: From chokepoint to crisis, The Strait of Hormuz and global oil markets. Brookings, 8.6.2026. https://www.brookings.edu/articles/from-chokepoint-to-crisis-the-strait-of-hormuz-and-global-oil-markets/
  29. Kilian, Plante, Richter: What the closure of the Strait of Hormuz means for the global economy. Federal Reserve Bank of Dallas, 20.3.2026. https://www.dallasfed.org/research/economics/2026/0320
  30. IWF: World Economic Outlook, Oktober 2026, 13.10.2026. https://www.imf.org/en/publications/weo/issues/2026/10/13/world-economic-outlook-october-2026
  31. Katar-Krise 2017 bis 2021, Überblick mit Belegen (Wikipedia). https://en.wikipedia.org/wiki/Qatar_diplomatic_crisis
  32. White & Case: EU to provisionally apply EU-Mercosur Interim Trade Agreement pending CJEU opinion, 10.3.2026. https://www.whitecase.com/insight-alert/eu-provisionally-apply-eu-mercosur-interim-trade-agreement-pending-cjeu-opinion
  33. Euronews: EU says Mercosur deal set for provisional application from 1 May, 23.3.2026. https://euronews.com/my-europe/2026/03/23/eu-says-mercosur-deal-set-for-provisional-application-from-1-may
  34. The Star: Asean-China Free Trade Area Upgrade marks major boost, 28.10.2025. https://www.thestar.com.my/news/nation/2025/10/28/asean-china-free-trade-area-upgrade-marks-major-boost-in-economic-cooperation-trade-facilitation
  35. California Chamber of Commerce: President Signs Another Short-Term Renewal of Trade Preference for African Nations, 8.9.2026. https://advocacy.calchamber.com/news/2026/09/president-signs-another-short-term-renewal-of-trade-preference-for-african-nations
  36. ICIR Nigeria: ECOWAS lifts sanctions on Niger, Mali, Burkina Faso, 24.2.2024. https://www.icirnigeria.org/ecowas-lifts-sanctions-on-niger-mali-burkina-faso/
  37. Prisoners Defenders: Presos políticos en Cuba, Bericht für September 2026, 15.10.2026. https://www.prisonersdefenders.org/2026/10/15/presos-politicos-cuba-septiembre-2026/
  38. Aiyar u. a.: Geoeconomic Fragmentation and the Future of Multilateralism, IWF Staff Discussion Note SDN/2023/001, 15.1.2023; Zahlen nach Reuters, wiedergegeben von Malay Mail, 16.1.2023. https://www.malaymail.com/news/money/2023/01/16/imf-says-fragmentation-could-cost-global-economy-up-to-7pc-of-gdp/50425
  39. WTO-Generaldirektorin Ngozi Okonjo-Iweala, wiedergegeben von Islands Business, 4.5.2023. https://islandsbusiness.com/news-break/trade-fragmentation/