Helfen statt Blockieren

Daten, Zeitreihe

Wer sanktioniert seit wann mehr? Sanktionsfälle von 1914 bis 2023

· Redaktion Helfen statt Blockieren

Im Jahr 1950 waren weltweit 18 Sanktionsfälle in Kraft, im Jahr 2023 waren es 615. Diese Auswertung zeigt, wer wann begonnen hat, mehr zu sanktionieren, womit und wofür. Grundlage sind drei Datensammlungen der Forschung, alle Zahlen sind mit den Dateien im Ordner daten/ nachrechenbar.

615aktive Sanktionsfälle 2023, gegen 18 im Jahr 1950GSDB R4, eigene Auswertung
121neue Fälle 2023, so viele wie nie zuvorGSDB R4, eigene Auswertung
+88Fälle je Jahr: Trend 2019 bis 2023GSDB R4, eigene Auswertung
46,5 %Anteil der USA an allen aktiven Fällen 2023GSDB R4, eigene Auswertung

Wie viele Fälle es gibt

Aktive und neue Sanktionsfälle je Jahr, 1950 bis 2023

Aktiv heißt: in diesem Jahr in Kraft. Neu heißt: in diesem Jahr verhängt. Ein Fall ist eine Maßnahme eines Senders gegen ein Ziel aus einem Anlass, gleich wie viele Personen oder Waren sie betrifft.

Jahraktive Fälleneue Fälle
19501818
1951257
1952273
1953260
19543410
1955302
1956302
1957335
1958354
1959331
1960378
1961396
19624612
19635916
1964579
19656211
1966646
19676510
19687210
1969723
1970703
1971675
1972611
19737821
1974848
19757613
1976766
19779019
19789814
197910615
1980904
1981979
198211526
19831076
19841035
19859310
198610215
198711318
19881148
198912417
199013629
199113625
199216148
199316733
199415818
199514325
199614927
199715221
199815527
199914917
200014922
200114816
200213521
200315536
200414110
200514620
200615934
200715713
200815712
200917329
201018124
201121747
201223940
201324723
201427646
201525716
201626116
201724230
201825231
201927136
202030544
2021400103
2022500119
2023615121

Quelle: GSDB Release 4, Abbildungen 1 und 5b, digitalisiert von Helfen statt Blockieren (Beleg).

Bis 1989 wuchs der Bestand gleichmäßig um rund 2,6 Fälle je Jahr (Bestimmtheitsmaß R² 0,95). Von 1990 bis 2009 blieb er fast flach (+0,5 je Jahr): Viele Fälle des Kalten Krieges endeten, während neue hinzukamen, vor allem von UN und EU. Von 2010 bis 2023 stieg der Bestand um 23,2 Fälle je Jahr, von 2019 bis 2023 um 88,3. Die Knickgerade, die am besten passt, knickt im Jahr 2018 ab (verlangt man nach dem Knick nur drei statt fünf Jahre, 2019): davor +3,1, danach +70,3 Fälle je Jahr. Neu verhängt wurden im Schnitt der 1990er Jahre 27,0 Fälle je Jahr, 2020 bis 2023 96,8. Die Forscher der Datenbank erklären den Anstieg seit 2019 damit, dass kaum Sanktionen aufgehoben und zugleich viele neue verhängt wurden, ab 2022 vor allem gegen Russland und Belarus (GSDB R4, GSDB R3).

Wer sanktioniert, und seit wann mehr

Aktive Sanktionsfälle je verhängendem Akteur, 1950 bis 2023

Berechnet aus dem Anteil je Akteur an allen aktiven Fällen (GSDB, Abbildung 5b) mal der Zahl aktiver Fälle (Abbildung 1). „Andere“ umfasst alle übrigen Staaten und Gruppen, darunter Vereinigtes Königreich, Russland, China, Kanada, Japan und die Arabische Liga; die Datenbank weist sie in den Abbildungen nicht getrennt aus.

JahrUSAEUUNandere
195060012
195190214
195290216
195380216
1954100123
195590120
1956110118
1957120120
1958130121
1959120120
1960150121
1961160122
1962210124
1963250232
1964240231
1965220337
1966200539
1967200540
1968240642
1969230643
1970230641
1971230638
1972200635
1973180654
1974190659
1975230548
1976260446
1977360549
1978381455
1979412459
1980390249
1981432250
1982434266
1983403262
1984382360
1985392349
1986415452
1987474458
1988464460
1989515464
1990568666
19915210866
199255171277
199358171478
199459181665
199560161156
199661201454
199763221552
199864241750
199959271647
200057262046
200159252143
200257261834
200369291740
200464261536
200556271944
200660262251
200760252250
200862252149
200962312159
201061292566
201172382780
201281423086
201387453283
2014895235100
201583483789
201685463694
201791383182
2018101363184
2019124352983
2020146412989
20211804729144
20222255530190
20232866729233

Quelle: GSDB Release 4, Abbildungen 1 und 5b, digitalisiert von Helfen statt Blockieren (Beleg).

Steigung des linearen Trends 2019 bis 2023, Fälle je Jahr

Kleinste Quadrate über die fünf Jahreswerte; die Tabelle darunter nennt alle Zeiträume.

Fälle je Jahr
USA+40,3
EU+7,8
UN+0,1
andere+40,1

Quelle: GSDB Release 4, Abbildungen 1 und 5b, digitalisiert von Helfen statt Blockieren (Beleg).

Akteur1950 bis 19891990 bis 20092010 bis 20232019 bis 2023Knickjahrvorhernachherdauerhaft über 25 Fälle seit
alle2,560,5123,1988,3020183,1070,271952
USA1,050,3013,5140,3020181,1737,271976
EU0,100,901,257,8019830,051,272009
UN0,080,660,000,1019850,090,812011
andere1,34−1,358,4240,1020180,7927,061963

Steigungen in Fällen je Jahr. Knickjahr: Jahr, an dem eine Gerade mit einem Knick am besten passt (Suche über alle Jahre, mindestens acht Jahre davor und fünf danach). Für die EU passt ein zweiter Knick 2019 (danach +4,07 je Jahr), für die UN 2016 (danach −0,65 je Jahr).

USA. Die USA waren über den ganzen Zeitraum der größte einzelne Sender. Von 1950 bis 1989 kamen im Trend rund 1,1 aktive Fälle je Jahr hinzu, von 1990 bis 2009 nur 0,3. Ab 2018 beschleunigte sich der Anstieg auf rund 37 je Jahr; der größte Zuwachs eines einzelnen Jahres fiel auf 2023 (+61). Der Anteil der USA lag 2014 bei 32,1 %, 2020 bei 47,7 % und 2023 bei 46,5 %. Viele neue US-Fälle sind gezielte Maßnahmen gegen Personen und Firmen, nicht gegen ganze Volkswirtschaften (GSDB R4).

EU. Als gemeinsamer Sender erscheint die Europäische Gemeinschaft ab 1978; ab 1983 wuchs ihr Bestand stetig, ab 2019 schneller (+7,8 je Jahr von 2019 bis 2023), vor allem durch die Pakete gegen Russland und Belarus. 2023 hatte sie 67 aktive Fälle.

UN. Die Vereinten Nationen sanktionierten vor 1990 selten. Nach dem Ende der Blockade im Sicherheitsrat stieg ihr Bestand bis 2015 auf 37; seither sinkt er. Die Autoren der Datenbank verweisen auf Vetos, etwa Russlands Veto gegen Sanktionen nach dem Putsch in Niger 2023 und gegen die Verlängerung der Sanktionen gegen Mali (GSDB R4).

Andere. Diese Gruppe wuchs bis 1989 mit, schrumpfte bis 2009 (−1,4 je Jahr) und steigt seit 2018 bis 2020 (je nach Rechnung) steil (+40,1 je Jahr von 2019 bis 2023). Die Datenbank nennt als Treiber nach 2020 vor allem russische Gegensanktionen nach dem Angriff auf die Ukraine und, nach dem Brexit, eigene Sanktionen des Vereinigten Königreichs (GSDB R4, GSDB R3).

Die lange Linie seit 1914

Neue Sanktionsfälle je Jahrzehnt nach Hufbauer, Schott, Elliott, Oegg, 1914 bis 2000

174 Fälle mit außenpolitischem Ziel; das Beginnjahr steht in der Fallnummer (14-1 heißt 1914). Die Spalte „2000“ enthält nur das Jahr 2000.

Fälle
1910er3
1920er2
1930er5
1940er9
1950er13
1960er21
1970er37
1980er31
1990er52
20001

Quelle: Hufbauer u. a. 2007, Tabelle 1A.1; eigene Zählung, geprüft gegen Tabelle 1.1 des Buchs.

Neue Fälle (Drohung oder Verhängung) mit Beteiligung des Akteurs, TIES 1945 bis 2005

Ein Fall zählt für jeden beteiligten Sender. TIES zählt auch Drohungen, die nie umgesetzt wurden; deshalb sind die Zahlen höher als bei den anderen Quellen.

USAVereinigtes KönigreichUdSSR und RusslandChina
1945 bis 1949241062
1950er521161
1960er7213103
1970er44932
1980er1173332
1990er277171313
2000 bis 20051532362

Quelle: TIES 4.0, eigene Auswertung.

Vor 1950 verzeichnen Hufbauer und Mitautoren 19 Fälle, darunter die britische Blockade gegen Deutschland 1914 und die Maßnahmen des Völkerbunds gegen Italien 1935. Die Zahl neuer Fälle stieg von 13 in den 1950er Jahren auf 52 in den 1990er Jahren. In 106 der 174 Fälle stehen die USA an erster Stelle der Sender. TIES zeigt dieselbe Bewegung mit mehr Fällen, weil auch Drohungen zählen: Fälle mit US-Beteiligung stiegen von 52 in den 1950er auf 277 in den 1990er Jahren; das Vereinigte Königreich war in den 1980er Jahren am aktivsten (33), China in den 1990er Jahren (13), die Sowjetunion und Russland in den 1960er und 1990er Jahren. Für China fehlt vieles in den älteren Datensätzen: Die eigene China-Sammlung von Zhang und Shanks zählt 135 Episoden mit China als Sender von 1949 bis 2020; über 70 Prozent davon fehlten in den bisherigen Datensätzen (China TIES).

Womit sanktioniert wird

Aktive Sanktionen nach Art, 1950 bis 2023

Gestapelt. Ein Fall kann mehrere Arten haben, deshalb liegt die Summe über der Zahl der Fälle. Hinweise mit Maus, Finger oder Tabulatortaste alle fünf Jahre.

  • Handel
  • Waffen
  • Militärhilfe
  • Finanzen
  • Reisen
  • andere
02505007501.0001.25019501960197019801990200020102023HandelFinanzenReisen
Daten als Tabelle
ArtAnteil 19501970199020102023Fälle 2023Trend 2010 bis 2023 je Jahr
Handel61,9 %27,2 %24,3 %18,7 %21,2 %257+9,7
Waffen4,8 %24,3 %14,1 %17,0 %7,7 %94+1,5
Militärhilfe0,0 %4,9 %12,6 %13,0 %6,4 %77+1,1
Finanzen9,6 %19,4 %33,0 %25,2 %36,4 %441+18,9
Reisen9,5 %8,8 %4,4 %16,8 %22,1 %267+12,7
andere14,3 %15,5 %11,7 %9,2 %6,2 %75+1,6

Quelle: GSDB Release 4, Abbildung 2, digitalisiert; Werte je Jahr in daten/gsdb_r4_jahr.csv (Beleg).

1950 waren 61,9 % aller Maßnahmen Handelssanktionen. 2023 lag ihr Anteil bei 21,2 %, obwohl ihre Zahl auf 257 stieg. Am stärksten wuchsen Finanzsanktionen (Einfrieren von Vermögen, Verbot von Geschäften mit Banken), seit 2010 um rund 19 je Jahr, auf 36,4 % im Jahr 2023, und Reisebeschränkungen gegen Personen, von 4,4 % (1990) auf 22,1 %. Die Forscher sehen darin den Wechsel von umfassenden zu gezielten Maßnahmen (GSDB R4).

Wofür sanktioniert wird

Ziele neuer Fälle je Jahrzehnt, Anteile in Prozent, TIES 1945 bis 2005

Ein Fall kann bis zu drei Ziele haben; jedes Ziel zählt einmal. Zuordnung der 15 TIES-Kategorien zu sechs Gruppen siehe Methode.

  • Regimewechsel
  • Menschenrechte
  • Terrorismus
  • Konflikt und Rüstung
  • Politik sonst
  • Handelsstreit
0 %25 %50 %75 %100 %31 %28 %28 %1945/4924 %44 %16 %1950er13 %27 %37 %20 %1960er22 %17 %42 %1970er12 %17 %58 %1980er15 %74 %1990er39 %43 %2000/05
Daten als Tabelle
JahrzehntFälleRegimewechselMenschenrechteTerrorismusKonflikt und RüstungPolitik sonstHandelsstreit
1945/4945422181616
1950er971125264717
1960er1312041415730
1970er1114287225514
1980er22632342942140
1990er547172632185426
2000/05255515323103114

Quelle: TIES 4.0, eigene Auswertung.

Ziel nach Stichwort (Hufbauer u. a.)Fälle 1914 bis 19891990 bis 2000zusammen
Demokratie21315
Menschenrechte251237
Terrorismus448
Konflikt und Rüstung391453
Regimewechsel14115
Politik sonst37946

In TIES überwiegen bis in die 1970er Jahre Konflikt, Rüstung und allgemeine Politik; Menschenrechte werden in den 1970er Jahren erstmals ein großes Thema (28 Ziele). In den 1980er und 1990er Jahren dominieren Handelsstreitigkeiten, weil TIES auch Drohungen in Zollkonflikten zählt. Bei Hufbauer und Mitautoren nennen von 1990 bis 2000 13 von 53 Fällen Demokratie als Ziel, vor 1990 waren es 2 von 121. Für die Jahre nach 2005 gibt es keine frei zugängliche Zählung nach Ziel. Die GSDB beschreibt für 1950 bis 2022: Sanktionen für Menschenrechte nehmen stetig zu, solche für Gebietsstreitigkeiten und Regimewechsel ab; seit den frühen 1990er Jahren wachsen Sanktionen gegen Krieg und Terrorismus, und Sanktionen zur Änderung einer Politik erreichten 2022 ihren Höchststand (GSDB R3).

Methode und Grenzen

GSDB. Die Global Sanctions Data Base selbst ist nur auf Antrag erhältlich, und ihre Nutzungsregeln untersagen die Weitergabe (Website). Die Jahreswerte hier stammen deshalb aus den Vektorgrafiken des öffentlichen Arbeitspapiers zu Release 4: Jede Linie hat genau einen Stützpunkt je Jahr, umgerechnet über die Gitterlinien. Gegenproben mit dem Text des Papiers stimmen: Zuwachs der aktiven Fälle 2021 31,1 statt 31,2 Prozent, 2022 25,0 und 2023 23,0 Prozent wie angegeben, US-Anteil 2020 47,7 Prozent („Höchststand 47 Prozent“); die vier Anteile ergeben in jedem Jahr 100 Prozent. Die Werte nach Art sind auf etwa zwei Fälle genau. Die Global Sanctions Data Base zählt in Release 5 1.794 Fälle von 1950 bis Ende 2025; ihre Daten gibt sie nur auf Antrag heraus. Jahreswerte zu aktiven Fällen (etwa 615 im Jahr 2023) stammen aus den veröffentlichten Grafiken von Release 4 und reichen bis 2023.

Was gezählt wird. Ein Fall sagt nichts über die Härte: Ein umfassendes Embargo zählt wie ein Einreiseverbot gegen eine Person. Steigende Fallzahlen bedeuten deshalb vor allem mehr gezielte Maßnahmen.

TIES zählt Drohungen und Verhängungen bis 2005, Hufbauer u. a. nur größere Fälle mit außenpolitischem Ziel bis 2000. Die Zielgruppen für Hufbauer u. a. entstehen aus Stichworten in der Zielspalte der Tabelle (zum Beispiel „democracy“, „human rights“, „terror“, „war“, „nuclear“) und sind eine Annäherung. TIES-Ziele: Regimewechsel (Code 3), Menschenrechte (8), Terrorismus und nichtstaatliche Akteure (10), Konflikt und Rüstung (2, 5, 6, 9), Handelsstreit (13, 14), Politik sonst (1, 4, 7, 11, 12, 15).

Trends sind beschreibend. Ein Knickjahr ist kein Beweis für einen Strukturbruch; es zeigt, wo sich die Steigung am deutlichsten ändert.

Nachrechnen

Daten zum Nachrechnen (CSV): gsdb_r4_jahr.csv, ties4_faelle_nach_beginnjahr.csv, ties4_verhaengungen_nach_jahr.csv, ties4_art_nach_jahrzehnt.csv, ties4_ziele_nach_jahrzehnt.csv, hse_1914_2000_faelle.csv, ergebnis_trends_gsdb.csv, ergebnis_wendepunkte_gsdb.csv, ergebnis_arten_gsdb.csv, ergebnis_ties_akteure.csv, quellen_lizenzen.csv.

Die Werkzeuge für Abruf, Aufbereitung und Rechnung liegen bei der Redaktion. Rohdaten von Global Trade Alert (Lizenz CC BY-NC 4.0) und den Ordner mit den abgerufenen Originaldateien veröffentlichen wir nicht.

Weiter: Wirtschaftsraum gegen Wirtschaftsraum und das Magazinkapitel Blockaden der Weltwirtschaft.

Quellen

  1. Yalcin, Felbermayr, Kariem, Kirilakha, Kwon, Syropoulos, Yotov: The Global Sanctions Data Base, Release 4. CGPA Working Paper 2025-02, Drexel University, 22.1.2025 (nicht begutachtet). https://www.lebow.drexel.edu/sites/default/files/2025-01/wp2025002-global-sanctions-db-v2.pdf
  2. Syropoulos, Felbermayr, Kirilakha, Yalcin, Yotov: The Global Sanctions Data Base, Release 3. WIFO Working Paper 651, 2022; begutachtet in Review of International Economics 32(1), 2024, S. 12 bis 48. https://www.wifo.ac.at/wp-content/uploads/upload-3619/wp_2022_651_.pdf
  3. Global Sanctions Data Base, Website: Zugang nur auf Antrag, Release 5 mit 1.794 Fällen bis Ende 2025, Weitergabe der Daten untersagt. https://www.globalsanctionsdatabase.com/
  4. Morgan, Bapat, Kobayashi: Threat and Imposition of Economic Sanctions 1945 to 2005, Updating the TIES Dataset. Conflict Management and Peace Science 31(5), 2014, S. 541 bis 558; Daten TIES 4.0. https://sanctions.web.unc.edu/
  5. Zhang, Shanks: Measuring Chinese Economic Sanctions 1949 to 2020, Introducing the China TIES Dataset. Conflict Management and Peace Science 42(3), 2025, S. 328 bis 352. https://ideas.repec.org/a/sae/compsc/v42y2025i3p328-352.html
  6. Hufbauer, Schott, Elliott, Oegg: Economic Sanctions Reconsidered, 3. Auflage, Peterson Institute 2007, Kapitel 1 (Leseprobe des Verlags), Tabellen 1.1 und 1A.1. https://www.piie.com/publications/chapters_preview/4075/01iie4075.pdf